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Teilprojekt "Investition"

Parallel zur Qualifizierung der Jugendlichen wurde bis zum Juli 2001 ein leerstehendes Gebäude in Freiberg, Brückenstraße 5 zum eigentlichen Hotel "Regenbogenhaus" barrierefrei um- und ausgebaut.

Das Gebäude ist ein eingetragenes Einzeldenkmal innerhalb der unter Denkmalschutz stehenden Kasernenanlage am nördlichen Stadtrand.

Seine äußere Form wird geprägt durch das hohe Erdgeschoss und das Mansardedach. Der Sandsteinsockel in Quaderoptik gibt dem Haus einen unteren optischen Abschluss.

Das prägende Element der Straßenseite ist der vorspringende Mittelrisalit. Diese wird gebildet durch die Sandsteinarchitektur und den Gewänden des Treppenhausfensters.

Die Sandsteinelemente wurden durch geeignete Reinigungsverfahren und Nacharbeitung der Scharierung bzw. der Profilierung restauriert.

Für die Dacheindeckung wurden die für diese Zeit typischen Biberschwanzziegel verwendet.

Die historisch vorhandene Fensteraufteilung im Erdgeschoss wurde wiederhergestellt. Das Treppenhausfenster erhält, in Anlehnung an das vorhandene, ein neues gegliedertes Fenster.

Aufgrund der Barrierefreiheit des Hauses fand die DIN 18025 Anwendung. Diese Norm regelt die Planung, Ausführung und Ausstattung von behindertengerechten Einrichtungen.

Im besonderen sind in den beiden DIN-Vorschriften folgende Festlegungen getroffen:

Durch die Einhaltung dieser Vorschriften, welche uns von der Beratungs- und Koordinierungsstelle für barrierefreies Planen und Bauen im Regierungspräsidium Chemnitz bestätigt wurde, sind wir auf den Empfang von behinderten Gästen besonders gut vorbereitet.

Der Bau wurde im Juli 2001 abgeschlossen. Damit erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, die letzten Monate ihrer Qualifizierung in ihrer zukünftigen Arbeitsstätte zu absolvieren.

Nach der bis zum 31.08.2001 dauernden Projektphase muss das Hotel "Regenbogenhaus" gGmbH als Integrationsbetrieb wirtschaftlich selbständig arbeiten.